Online-Versandhandel in der Schweiz wächst 2015 um 7,5 Prozent

2 years ago by in eCommerce, Studien

Der Online-Versandhandel wächst weiter. Mit einer Steigerung um 7,5% erreicht der Umsatz im Jahr 2015 7.2 Mrd. Franken. Der Anteil der Online-Käufe im Ausland beträgt rund 1,1 Mrd. Franken und wächst mit 22% überproportional stark. Rund ein Viertel der Käufe werden über mobile Geräte getätigt.

Wie eine neue Studie über den Online-Versandhandel 2015 in der Schweiz zeigt, ist der Gesamtumsatz gegenüber 2014 um 7,5% gewachsen und steht damit bei 7,2 Mrd. Franken. Rund 1,1 Mrd. Franken entfallen dabei auf Online-Einkäufe im Ausland, welche mit einer Zunahme von 22% überproportional stark wachsen. Dazu beigetragen hat insbesondere eine erste Welle von Direktimporten aus China. Insgesamt wächst der Online- und Versandhandel klar stärker als der klassische Handel und vereint mittlerweile rund 7,5% des gesamten Detailhandelsvolumens der Schweiz auf sich. Während allerdings bereits 14% aller Non-Food-Einkäufe online getätigt werden, sind es bei Food- und Near-Food-Einkäufen nur gerade 1,8%.

Betrachtet man nur die 5,3 Mrd. B2C-Umsatz im Inland (also jenen Umsatz, den Privatpersonen über Unternehmen in der Schweiz generierten), dann hat der Bereich Multimedia und Elektrogeräte mit 1,65 Mrd. Franken den grössten Anteil. Dahinter folgen Einkäufe für Mode und Schuhe mit 1,38 Mrd. und Lebensmittel mit 0,84 Mrd. Franken Umsatz. Der Bereich CD, DVD, Bücher und Audio verzeichnet zum vierten Mal in Folge einen Rückgang und setzt 2015 nur noch rund 240 Mio. Franken um.

Laut dem Media Use Index 2015 der Y&R Group Switzerland nutzen 85% der Schweizer Bevölkerung zwischen 14 und 75 Jahren mobiles Internet. Die vorliegende Studie zeigt, dass 25% der Kaufaktionen über mobile Endgeräte stattfinden und beweist damit einmal mehr, dass mobile-taugliche Shops und Websites einen wesentlichen Umsatzfaktor darstellen. Dennoch ist die Bezahlung gegen Rechnung die mit Abstand beliebtestes Zahlungsart: 81% der Schweizer Konsumenten wählen diesen Weg. Nur 13% bezahlen entweder per Kreditkarte oder über PayPal, was immerhin einem Anstieg um einen Prozentpunkt im Vergleich zu 2014 entspricht.

Die vorliegende Studie wurde vom Verband des Schweizerischen Versandhandels VSV gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut GfK und in Zusammenarbeit mit der Post durchgeführt.